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Erfahrungsberichte

Thursday, 1. december 2011 4 01 /12 /Dez. /2011 08:12

Um Missverständnisse zu vermeiden weise ich darauf hin, dass die hier abgegebenen Erfahrungsberichte von keinem Unternehmen subventioniert sind bzw. negative Kritik kein Unternehmen diskreditieren sollen. Es sind meine persönlichen Meinungen, die meine Erkenntnisse mit dem jeweiligen Produkt wiederspiegeln.

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Tuesday, 10. january 2012 2 10 /01 /Jan. /2012 08:33

IMGP4115

Nachdem ich in den letzten Jahren immer der Meinung war, dass ein weicher Gelsattel das angenehmste Gefühl mit den wenigsten Schmerzen ist, musste ich mich eines Besseren belehren lassen. Also kaufte ich im November 2011 einen Sattel von Brooks. Vor der ersten Tour bearbeitete ich ihn, wie es von Brooks und einigen Fahrradexperten beschrieben wurde und merkte, dass das anfangs harte Leder immer geschmeidiger wurde. Nicht nur, dass dieser Sattel entgegen zu den Gelsatteln absolut stark aussieht, nein er ist ein Meisterstück der Sattelei.

Ich probierte den Sattel auf der Tour von Verona nach Venedig im Dezember aus. Der 1. Tag mit ca. 75 km war ok, aber ich merkte die Umgewöhnung zum Gelsattel. er war doch noch härter, als ich dachte. Nun gab es aber kein zurück mehr und ich musste da durch. Am 2. Tag schmerzte mein Hintern ein wenig, aber es war zu ertragen. Ich trug, um weitere Schmerzen zu vermeiden eine gepolstere Fahrradhose, was wirklich angenehm war. Auf den 130 km am 2. Tag wurde der Sattel dann immer besser. es war zu sehen, dass die Form des Sattels sich langsam der Form meines Po´s annahm und man merkte ihn kaum noch. Am 3. Tag (100 km) fuhr ich dann wieder ohne gepolsterte Hose und das Wunder trat ein: Der Sattel war kaum spürbar und fuhr sich absolut spitze. Wie angegossen. An den nächsten Tagen empfand ich dass gleiche und war stolz, mich für diesen Sattel netscheiden zu haben und werde ihn auch nicht wieder hergeben. Ein absolut empfehlenswertes Teil für Radtouren. Ein Gelsattel wird mir nicht mehr an mein Rad kommen. Passform und Design sind einfach nicht zu toppen. Vielen Dank an den Hersteller.

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Tuesday, 10. january 2012 2 10 /01 /Jan. /2012 13:14

28122011975

 

Die Vaude World Tramp H20 habe ich mir vor wenigen Monaten zugelegt, da ich bisher Nylon Seitentaschen hatte, die zwar etwas leichter, dafür allerdings nicht 100 % Wasserdicht sind. Anfangs ist das Material der Taschen etwas steif und unelastisch, aber das gibt sich nach kurzer Zeit, sodass sich die Tasche einfach und unkompliziert schliessen oder öffnen lässt. Die geräumigen 42 Liter für beide Bags sind ausreichend für einen Trip von 3 - 4 Wochen im Frühjahr/ Sommer. Eine Seite mit Küche und Werkzeug gefüllt, die andere mit Anziehsachen bestücken. Passt alles wunderbar.

 

Das Anbringen der Taschen am Gepäckträger bedarf vorab einer Feinjustierung der unteren Halterung - je nach Bedarf - . Ansonsten ist der Klickverschluss sehr stabil und rutschfest. Er macht entgegen zu den Verschlüssen anderer Herrsteller einen äußerst wertigen Eindruck.  Ebenso leicht lassen sich die Taschen vom Gepäckträger entfernen. Die mit Kunststoff hinterlegete Rückwand der Taschen halten nicht nur die Taschen in der gewohnten Form, sondern schützen sie auch vor Beschädigungen. Hinten und an der Seite sind Reflektoren angebracht, die für Sicherheit bei Nacht sorgen.

 

In der Praxis war ich mehr von den Taschen überrascht, als ich erwartet habe. Auf meiner Tour von Verona nach Venedig habe ich einige Male gezeltet. Die Luftfeutigkeit war sehr hoch und es waren nachts um -5 Grad. Die Taschen standen die ganze Nacht ausserhalb des Zeltes. Nach der 1. Nacht schaute ich gleich morgens in die Taschen, um zu sehen, ob meine Anziehsachen durch die Luftfeuchtigkeit ebenfalls feucht geworden sind. Mit erstaunen stellte ich fest, dass weder etwas nass geworden war. Die sachen waren alle normal temperiert, das Essen und Wasser, welches ich in einer Tasche hatte war nicht gefroren oder übermäßig kalt. Einfach der Wahnsinn. Gut nun werden einige sagen, dass ist doch normal, dafür sind die Taschen doch da, aber für mich ist es wirklich eine positive Überraschung. Die Taschen verschliessen äußerst dicht und lassen sich mit einem Tragegurt, den man erwerben muss auch gut außerhalb des Fahrrades transportieren.

Alles in allem kann ich diese Taschen nur weiterempfehlen. Das optimale Preis/Leistungsverhältnis ist meiner Erkenntnis nach bisher ungeschlagen. Vielen Dank an Vaude. Übrigens kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass der Support bei Vaude außerordentlich nett und zügig ist.

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Wednesday, 11. january 2012 3 11 /01 /Jan. /2012 08:12

Schwalbe

Die ewige Frage nach der Bremse. Soll es eine V-Brake, Disc oder Hydraulik Bremse sein? Es kommt darauf an. Wenn man ein Rad als Cityrad nutzt, ist eine V-Brake sicherlich die kostengünstigste Variante, die man bei Bedarf selber reparieren/ austauschen kann. Für die härteren Einsätze, wie Touren mit schwerem oder Mountainbiking kommen V-Brakes oft an Ihre Grenzen. Hier blibt nun die Wahl der Qual zwischen Disc oder Hydraulik. Diese Komponenten sind etwas teurer, als die V-Brake und sind sicherlich nicht so einfach zu reparieren oder auszutauschen. Dafür aber zuverlässiger in der Bremskraft - bei sämtlichen Witterungsbedinungen.

Ich persönlich habe mich für die Hydralik Variante entschieden, da ich auf einer Tour bei einem Mitfahrer erlebt habe, dass die Discs sowohl mit Staub als auch nach feuchten Tagen einige - kleine - Probleme mit sich bringen können. Ich muss zugeben, es waren bestimmt nicht die High-End Discs aber das Erlebnis war einprägend. 

Also habe ich im letzten Jahr die Magura HS 33 an meinem rad montiert. Die Montage war sicherlich nicht die Einfachste, da die Gebrauchsanweisung nicht immer eindeutig beschrieben war, aber mit ein wenig Verstand und Logik bekommt man das auch hin.

Auf dem Donauradweg habe ich dann den Dauertest gemacht und war nicht nur überrascht, sondern auch gleichzeitig besonders froh, dass ich vernünftige Bremsén hatte. Mehrere Male bin ich unvorsichtigen Autofahrern, die aus einer Torausfahrt unvorsichtig heraus kamen zuvor gekommen und selbst mit 35 kg Gepäck inkl. mir stand das Rad sofort. Ich war echt überrascht, wie gut diese Teile sind. ein leichter Druck mit den Fingern genügt und das Rad (Der Reifen spielt natürlich auch eine Rolle!) steht still. Absolut hilfreich in brenzligen Situationen .

Da ich nicht immer trockenes Wetter hatte, sondern auch mal ein paar Tage Regen, war ich gespannt, wie sie bei Nässe reagieren. Aber auch hier wurde ich nicht enttäuscht. Absolut zuverlässige Bremskraft in jeglichen Situationen. Im letzten Dezember nach einer frostigen und feuchten Nacht (das Fahrrad war mit komplett mit Rauhreif bedeckt) wollte ich nun den letzten Test absolvieren. Was passiert, wenn die Felge gefroren ist....

Auch hier gab es keine großen Verzögerungen. Ich kam bei ca. 25 km/h sofort zum Stehen.

Sicherlich ist dieses auch mit Discs möglich, jedoch bin ich mit der Magura so zufrieden, dass ich sie nicht mehr an meinem Rad missen möchte. Der Preis ist kein Schnäppchen, allerdings sollte man an der Sicherheit nicht sparen!!! Sollte jemand vor der Entscheidung Disc oder Hydraulik stehen, kann ich nur einen positives Votum für die Hydraulikbremse  abgeben.

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Wednesday, 11. january 2012 3 11 /01 /Jan. /2012 20:29

IMGP4115

Der Packsack PD 350 von Ortlieb war sicherlich einer der 1. Packsäcke, die man für sämtliche Freizeitaktivitäten als zuverlässigen, wasserdichten Reisebegleiter für diverses Reisezubehör (Anziehsachen, Zelt, Schlafsack etc.) erwerben konnte. Heutzutage stellen sämtliche Firmen diese Packsäcke her. Da ich bisher nur den von Ortlieb hatte, kann ich über die anderen Fabrikate keine Meinung abgeben.

Beim 1. Kauf eines dieser Säcke von Ortlieb stellt man sich die Frage, ob in dieses kleine, aufs minimalste aufgerollte Ding wirklich ein Zelt, die Isomatte, der Schlafsack und diverses Kleinzeug passen. Wenn man den Sack dann zuhause ausrollt sagt man sich, ok, der ist schon recht geräumig. Wenn man seine Sachen, die man transportieren möchte gut darin verstaut, bekommt man wirklich eine Menge mit. Ich habe auf meinen Touren meistens ein 2-3 Personen Zelt, meinen Schalfsack, meine Term-a-rest Isomatte und diverse andere Sachen verstaut. Passt alles problemlos hinein und es bleibt absolut wasserdicht und Luftdicht verschlossen.

Allerdings habe ich nun schon den 2. Packsack, da mir der 1. in diesem Jahr auf meiner Radtour am Donauradweg zerissen ist. War ein wenig meine Schuld. Für die nächste Tour von Polen nach Tallinn habe ich mir das gleiche Exemplar nachgekauft. Am Ende der Tour hatte aber auch dieser schon gewisse Gebrauchsspuren. Jetzt, am Jahres ist der 2. auch schon recht mitgenommen und ich muss mir einen neuen besorgen. Sciherlich ist für ca. € 20,- kein besonders hochweriges Material zu erwarten, aber es ist auch nur relativ dünne Plane, die zusammengeschweißt wurde. Durch die Bungees (Spanngurte) zur Befestigung entsteht anscheinend eine so große Reibung, dass dieses Kunststoff relativ schnell durch ist. Meiner Meinung nach muss man sich etwas dickeres Material zulegen oder die Bungees weglassen....

Ich werde mich für einen anderen Packsack entscheiden, da ich mir nicht für jedes Tour einen neuen Packsack kaufen möchte. Das soll allerdings nicht heißen, dass es ein schlechtes Produkt ist. Nein ganz und gar nicht. Es ist nur nicht für meine Bedürfnisse geeignet. Fürs Segeln, Kanufahren oder ähnliches ist er bestimmt super gut zu verwenden. Für meinen Gebrauch eher nicht.

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Ausrüster:

 

www.magura.de

www.schwalbe.de

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