Monday, 3. october 2011
1
03
/10
/Okt.
/2011 15:43
Schaprode bis Kloster auf Hiddensee:
Morgens gegen 9 Uhr ging unsere Fähre. Obwohl die Preise für die Überfahrt (Hin- und Zurück) mit ca. € 52 (2 Pers. + Fahrräder) gesalzen waren, war die Fähre ausgebucht. Ein lohnendes
Geschäft. Die Überfahrt dauerte ca. 1,5 Stunden. da das Wetter nicht besonders gut war, konnte man auch nicht weit sehen. Neben einigen Seglern begegneten wir nur Familien von
Schwänen, Gänsen und Kranichen.
In Kloster angekommen eilten alle Passagiere ersteinmal zur Landkarte, um sich ortskundig zu machen. Eine Angestellte der Tourismusinformation stand neben der Karte und beantwortete alle Fragen
zur Umgebung.
Wir machten uns auf den Weg Richtung Enddorn. Das schöne an der Insel ist, das hier keine Autos fahren. Es kamen uns neben einigen Radfahrern nur Pferdekutschen und wenige
Fußgänger entgegen. Am nördlichen Punkt der Insel sind wir am Strand entlang der Küste gewandert und haben die Steilküste mal von unten betrachtet. Für den einen interessant - für andere
weniger...
Nur etwa 2 Kilometer entfernt ist der Inselarm und das Naturschutzgebiet Altbessin. Hier muss man die Fahrräder stehen lassen und zu Fuß durch die Marschlandschaft. Nach ca. 45 Minuten ist
man am Ende des Arms angelangt Hier ist ein Aussichtturm für Vogelbeobachter aufgestellt. Von hier aus haben Sie wirklich eine tolle Aussicht auf die verschiedensten und
interessanten Vogelarten, die dort vorbeiziehen oder beheimatet sind. Fernglas oder besser Spektiv nicht vergessen.
Nach weiteren 45 Minuten für den Rückweg gelangten wir wieder zu unseren Rädern und fuhren weiter nach Vitte. Hier tobt der Tourismus.
Falss Sie auf der Insel Geld benötigen: In Vitte ist der einzige Geldautomat (einer für die ganze Insel und die Touristen). Eine Wartezeit von ca. 10 Minuten ist hier normal.
Weiter führte uns der Weg auf dem Deich nach Neuendorf. Hier mussten wir um 15.30 Uhr sein, da dann unsere Fähre nach Stralsund fuhr.
Hiddensee ist einen Abstecher wert. Allerdings ist in Anbetracht des Fährpreises ein Tagesausflug sehr teuer.
Am Hafen in Neuendorf ahnten wir schon böses, als wir die Menschenmasse und die ganzen Fahrräder sahen. Dieses Vorahnung stellte sich dann auch als richtig heraus, als wir endlich auf der Fähre
angelangt sind. Es gab keine Sitzplätze mehr stehen konnte man nur dicht gedrängt in den Gängen. Und das Ganze für 1,5 Stunden. Herrlich....

Neueste Kommentare