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Rügen und Hiddensee 2011

Friday, 30. september 2011 5 30 /09 /Sept. /2011 12:48

Rügen - Sylts heimliche Schwester - bietet einem für 4 bis 5 Tage bei Touren um 50 km am Tag, jede Menge Sehenswertes und Historisches. Wir haben diese Tour im Anfang Oktober vorgenommen, da die Insel zu dieser Zeit nicht so überlaufen ist.

 

 

von mein-radreisetagebuch - veröffentlicht in: Rügen und Hiddensee 2011
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Saturday, 1. october 2011 6 01 /10 /Okt. /2011 15:42

    Sassnitz:

 

 Angekommen sind wir abends mit dem Zug in Sassnitz und haben in einer netten Pension übernachtet. Am nächsten Tag sind wir in den Jasmunder National Park, der nur wenige Kilometer entfernt ist gefahren. Hier sind wir an der Küste entlang "gelaufen", da Fahrräder in eingen bzw. in den meisten Teilen an der Küste nicht erlaubt sind. Davon abgesehen sind die Wege auch nicht gerade "Radfahrerfreundlich". Nichts desto trotz hat man von hier aus wunderschöne Ausblicke auf die Ostsee und die Kreidefelsen. Vogelliebhaber (Birdwatcher) kommen hier auch auf Ihre Kosten. Die Artenvielfalt, die dieses Naturschutzgebiet beheimatet lässt die Herzen höher schlagen. Neben dem Zug der Kraniche ins Winterquartier kann man überall verschiedene Gänsearten, Enten und viele andere interessante Beobachtungen erleben.

 

Am Königstuhl hat man die Möglichkeit an den Strand herunter zu gehen und die Kreidefelsen von unten zu betrachten. Der Ab- und Aufstieg scheint für einige Besucher sehr mühsam gewesen zu sein. Allerdings hat man zwischedurch immer wieder Möglichkeiten, eine kleine Rast einzulegen, falls die Kondition nachlässt. Das Nationalparkzentrum befindet sich ebenfalls am Königstuhl. Die € 6 pro Person Eintritt hielten mich allerdings von einem Besuch ab.

 

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Sassnitz bis Juliusruh:

 

Wir sind weiter entlang des Ostseeradwegs Richtung Kap Arkona gefahren. Der Weg führt enlang von Feldern und Wiesen in einer realtiv ruhigen und fast unbefahrenen Gegend. Gegen Abend kamen wir nach knapp 40 gefahrenen Kilometern in Juliusruh an und beschlossen auf dem dortigen Campingplatz zu übernachten. € 10 für zwei Personen inkl. Zelt waren angemessen.

von mein-radreisetagebuch - veröffentlicht in: Rügen und Hiddensee 2011
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Sunday, 2. october 2011 7 02 /10 /Okt. /2011 15:40

Juliusruh bis Kap Arkona:

 

Bis zum Kap Arkona (der nördlichen Sptize Rügens) waren es nur knappe 10 km. Bei herrlichem Sonnenschein machten wir uns auf dem Weg. Die Ernüchterung auf die erwartete Ausicht kam, als wir am Kap angekommen war. Der Aussichtspunkt war aufgrund von abgegangen Kreidefelsen gesperrt. Ab hier war nichts desto trotz ein großer Touristenandrang, der sich auf den nächsten 3 km entlang der Küste drängelte. auf dem kleinen Pfad, der sowohl Fußgänger, als auch Fahrradfahrer leitete war es nur erschwert möglich vorwärts zu kommen. Aber nach diesen 3 km hatten wir wieder freie Fahrt. Auch wenn der höchste Aussichtspunkt gesperrt war, lohnte sich Anfahrt, da man auch von den anderen Steilküsten Abschnitten eine wahnsinns Aussicht hatte.

 

Kap Arkona bis Schaprode:

 

Vom Kap führte ebenfalls ein schmaler Pfad, der nur einseitig mit dem Fahrrad zu befahren war (Entgegenkommende oder man selbst musste ausweichen) bis nach Nonnewitz. Die Küste bzw. das Wasser war nur durch einen kleinen Wald von uns getrennt.

 

Von Nonnewitz geht es wieder landeinwärts Richtung Wiek. Die Radwege sind hier gut ausgebaut und die Landschaft ist wirklich zu geniessen. Vorbei an kleinen See und an endlosen Feldern, auf denen wir viele Rehe und Kraniche gesehen haben, konnte man richtig die Seele baumeln lassen.  Ab Wiek ging es dann entlang der Landstrasse weiter in richtung Wittower Fähre. Die Neben der Landstrasse gab es allerdings einen Fahrradweg, sodass man keine Gefahr ausgesetzt war.

Die Fähre in Wittow kostete für 2 Personen ca. 4,80 Euro inkl. Rädern und fuhr ca. 10 Minuten. Von hier aus hatten wir nur noch 10 km vor uns bis zu unserem Ziel in Schaprode.

 

Schaprode ist ein kleines, sehr nettes und gemütliches Fischerdorf mit dem Fähranleger nach Hiddensee. Der Campingplatz vorort war direkt am Wasser gelegen.  Vom Campingplatz bis ins Dorf waren es gerade mal 5 Minuten zu Fuß. Hier haben wir in einem Restaurant am Ende des Hafens sehr lecker zu Abend gegessen. Die Kirche in mitten des Dorfes ist Abends wunderschön beleuchtet und gab diesem Dorf noch einen Pluspunkt für die Schönheit .

 

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von mein-radreisetagebuch - veröffentlicht in: Rügen und Hiddensee 2011
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Monday, 3. october 2011 1 03 /10 /Okt. /2011 15:43

Schaprode bis Kloster auf Hiddensee:

 

Morgens gegen 9 Uhr ging unsere Fähre. Obwohl die Preise für die Überfahrt (Hin- und Zurück) mit ca. € 52 (2 Pers. + Fahrräder) gesalzen waren, war die Fähre ausgebucht. Ein lohnendes Geschäft. Die Überfahrt dauerte ca. 1,5 Stunden. da das Wetter nicht besonders gut war, konnte man auch nicht weit sehen. Neben einigen Seglern begegneten wir nur Familien von Schwänen, Gänsen und Kranichen.

 

In Kloster angekommen eilten alle Passagiere ersteinmal zur Landkarte, um sich ortskundig zu machen. Eine Angestellte der Tourismusinformation stand neben der Karte und beantwortete alle Fragen zur Umgebung.

Wir machten uns auf den Weg Richtung Enddorn. Das schöne an der Insel ist, das hier keine Autos fahren. Es kamen uns neben einigen Radfahrern nur Pferdekutschen und wenige Fußgänger entgegen. Am nördlichen Punkt der Insel sind wir am Strand entlang der Küste gewandert und haben die Steilküste mal von unten betrachtet. Für den einen interessant - für andere weniger...

 

Nur etwa 2 Kilometer entfernt ist der Inselarm und das Naturschutzgebiet Altbessin. Hier muss man die Fahrräder stehen lassen und zu Fuß durch die Marschlandschaft. Nach ca. 45 Minuten ist man am Ende des Arms angelangt Hier ist ein Aussichtturm für Vogelbeobachter aufgestellt. Von hier aus haben Sie wirklich eine tolle Aussicht auf die verschiedensten und interessanten Vogelarten, die dort vorbeiziehen oder beheimatet sind. Fernglas oder besser Spektiv nicht vergessen.

 

Nach weiteren 45 Minuten für den Rückweg gelangten wir wieder zu unseren Rädern und fuhren weiter nach Vitte. Hier tobt der Tourismus.

 

Falss Sie auf der Insel Geld benötigen: In Vitte ist der einzige Geldautomat (einer für die ganze Insel und die Touristen). Eine Wartezeit von ca. 10 Minuten ist hier normal.

 

Weiter führte uns der Weg auf dem Deich nach Neuendorf. Hier mussten wir um 15.30 Uhr sein, da dann unsere Fähre nach Stralsund fuhr.

 

Hiddensee ist einen Abstecher wert. Allerdings ist in Anbetracht des Fährpreises ein Tagesausflug sehr teuer.

 

Am Hafen in Neuendorf ahnten wir schon böses, als wir die Menschenmasse und die ganzen Fahrräder sahen. Dieses Vorahnung stellte sich dann auch als richtig heraus, als wir endlich auf der Fähre angelangt sind. Es gab keine Sitzplätze mehr stehen konnte man nur dicht gedrängt in den Gängen. Und das Ganze für 1,5 Stunden. Herrlich....

 

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von mein-radreisetagebuch - veröffentlicht in: Rügen und Hiddensee 2011
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Tuesday, 4. october 2011 2 04 /10 /Okt. /2011 10:24

Nach der etwas anstrengenden Überfahrt von Hiddensee nach Stralsund haben wir uns in einem schönen Hotel nahe der Altstadt von Stralsund eingenistet. Abends sind wir dann noch lecker Fisch essen gegangen und durch die Altstadt geschlendert.

 

Am nächsten Morgen haben wir uns recht früh auf den Weg gemacht, um den Süden von Rügen zu erobern.

Der Weg aus Stralsund richtung Rügen ist am schönsten durch den Hafen. Ansonsten wird man sich an dern derzeitigen Baustellen verfahren und nicht wirklich ans Ziel kommen.

 

Vor dem Rügendamm mussten wir warten, da alle Stunde die Brücke geöffnet wird, um die ein und ausfahrenden Schiffe durchzulassen.

Ein großer Teil des Rügendamms wird derzeit saniert und ist nur für Fahrradfahrer und Fußgänger passierbar. Nach ca. 10 Minuten ist man aber auf der anderen Seite. Von hier aus gehen viele Radwege verstreut über Rügen ab.

 

Wir haben uns für eine kleine Rundetour mit 35 km entschieden. Dieser führte über Altefähr immer an der Küste und weiten Feldern entlang nach Grabitz. Die Wegstrecke führte meist durch natürliche Feldwege oder auf kleinen Strasse. Auf den meisten Teilen ist uns weit und breit niemand begegnet. Also konnte wir die Strecke ohne weiteres geniessen und auf uns wirken lassen.

 

es war ein rundum toller Ausflug, der keine besonderen Sehenswürdigkeiten hatte, aber der trotzdem erholsame und abwechslungsreiche Natur geboten hat.

 

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www.magura.de

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