Thursday, 12. may 2011
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/2011 18:04
am 24.05.2011 um 19.44 Uhr bin ich mit der Bahn von Bremen über Köln nach Donaueschingen gefahren. 22.50 Uhr Umsteigen in den City Night Line in Köln. Hier standen schon am Bahnhof
gröhlende Jugendliche aus der Schweiz. Sie waren am Wochenende in Hamburg und haben dort seit Sonntag morgens gefeiert. Dementsprechend war der Alkoholspiegel zu der Zeit. Nun gut.Ich habe im
Großraumabteil bei meinem Fahrrad auf dem Boden gesessen. Hier hatten sich auch die Jugendlichen breit gemacht. Ganz toller Start. Naja, die werden irgendwann schlafen. Dieses war leider nicht
so. Bis 4 Uhr morgens haben die durchgefeiert. Ich muss um 5 Uhr umsteigen... Naja, zumindest 1 Stunde Schlaf. Gut, habe die Haltestelle nicht verschlafen. Habe mein Rad aus dem Zug gewuchtet und
bin in die Wartehalle gefahren. Plötzlich bemerkte ich, dass mir irgendetwas fehlte. Oh mist, habe meinen Rucksack mit der Kamera im Zug gelassen. Schnell wieder zum Zug. Der war zum Glück noch
da. Habe den Rucksack Sekunden vor der Abfahrt rausgeholt. Prima, nochmal Glück gehabt.
Mein Anschlusszug nach Donaueschingen fährt um 6.15 Uhr. Also eine Stunde warten.
Der Zug nach Donaueschingen fährt nochmals 2,5 Stunden, dann bin ich in Donaueschingen angekommen. Ein wenig erschöpft von der langen und stressigen Zugfahrt sortiere ich meine Sachen und
schwinge mich sofort aufs Rad. Der Donauradweg ist nur wenige Meter entfernt. Also los...
von mein-radtagebuch
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veröffentlicht in: Donauradweg 2011
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Thursday, 12. may 2011
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/2011 18:27
Mit Jeans und dickem Pullover fahre ich nun morgens los. Nach 40 Km - kurz nach Tuttlingen - mache ich Pause, da mir langsam zu warm wird.
Also parke ich mein Fahrrad in der Nähe einer großen Karte, hinter der ich meine Hose um ziehen kann. Vorher habe ich noch ein paar Fotos von der wunderschönen Umgebung gemacht.

Gerade, als ich mich umziehen wollte, kam eine Radfahrerin mit auffälligen, gelben Seitentaschen von Ortlieb angefahren, die sich ausführlich die Karte, hinter der ich mich umziehen wollte,
ansah, also musste ich warten. Nach gefühlten 5 Minuten fuhr Sie weiter. Also konnte ich mich schnell umziehen.
Luftig angezogen konnte ich nun weiter gas geben. Erst ging es wunderbar bergab. Doch dann kam für mich die Überraschung! Berge!!! Naja, ein wenig trainiert hatte ich ja, aber das war zum Teil zu
viel für mich. Ich musste absteigen und schieben. Die Steigungen lagen zum Teil bei 15 - 22 %. Das war zu viel mit dem ganzen Gepäck. An einem Gipfel war vor einem Haus eine Bank, Tisch und
Stühle aus Plastik. Auf dem Schild stand: Haben Sie Ihr Fahrrad genug geschoben? Dann können Sie sich hier ausruhen. Das ist sogar kostenlos. (Leider habe ich kein Fotos) davon gemacht. Ich habe
mich nicht ausgeruht, da ich noch genug Kilometer vor mir hatte.
Also weiter....
Da es sehr warm wurde und ich nur 2 Liter Wasser mit hatte, musste ich in einem Gasthof wasser nachkaufen. Der Radweg in diesem Bereich war sehr überlaufen. Viele Familien waren mit
ihren Kindern unterwegs. Um 16 Uhr Habe ich Sigmaringen erreicht. Der Campingplatz lag direkt am Radweg. Ich habe dort im Restaurant ein leckeres und großes Wiener Schnitzel gegessen. Um 19 Uhr
bin ich vor Erschöpfung eingeschlafen.
von mein-radtagebuch
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Thursday, 12. may 2011
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/2011 18:52
Guten Morgen Sigmaringen:
nach 12 Stunden Schlaf bin ich um 7 Uhr augestanden. Aus meinem Zelt hatte ich Blick auf das Schloss der Welfen. Es war Dienstag, also hatten die Geschäfte wieder geöffnet. Der nächste Supermarkt
war nur 100 m entfernt. Kaffe und Brötchen besorgt. Nach dem Frühstück habe ich mein Zelt abgebaut und habe mich auf die weitere Fahrt gemacht. Ulm, ich komme.
Auf dem Weg habe ich einen schönen Brunnen/ eine Wasserstelle mitten im Wald entdeckt.
Die Fahrt war ansonsten eher unspektakulär. In Ulm hat es recht viel geregnet. Deswegen habe ich dieses Mal nicht gezeltet, sondern in einem Gasthof übernachtet und dort gegesssen. Hier gab
es Schweinefilet mit Spätzle und Salat für € 5,50. Klingt sehr günstig, war aber sehr klein. Aber war ok.


von mein-radtagebuch
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Thursday, 12. may 2011
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/2011 19:12
Morgens bin ich um 6 Uhr aufgestanden. Frühstück war um 6.30 Uhr. War alles sehr klein, aber lecker. Um 7.30 Uhr ging es weiter Richtung Donauwörth. Der Fahrradweg war ebenfalls, wie am Vortag
relativ eintönig, aber kurz vor Donauwörth wunderschön. Die Donau hat wirklich schöne Ecken, die man mit dem Auto nicht erfahren kann.
In Donauwörth habe ich über eine Stunde nach dem Campingplatz gesucht, jedoch nicht gefunden. Also sprach ich einen Man auf de Strasse an. Dieser sagte, dass es keinen offiziellen Campingplatz
gibt, aber er fährt dort hin und ich möge ihm folgen. Nach 10 Minuten sind wir an einem Kanuclub angekommen, wo er der "Chef" war. Was für ein Zufall. Niemand, ausser mir war hier. Ich konnte mir
also einen Platz aussuchen. Es war wundervoll, direkt am Wasser. Also baute ich mein Zelt auf und hatte eine ruhige und schöne Nacht.
von mein-radtagebuch
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Thursday, 12. may 2011
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/2011 19:26
Ich bin wieder um 6 Uhr aufgestanden. Kurz gefrühstückt und wieder aufs Fahrrad. Die Fahrt nach Ingolstadt war wieder ernüchternd. Die Stadt Ingolstadt hingegen war wirklich schön. modern, viele
große Villen, mit einem Hauch von Charme. Schöne Parks. Da ich durch den relativ starken Gegenwind müde war, habe ich den Campingplatz am Au See angefahren, meine Wäsche gewaschen und bin dann
früh ins Bett gegangen. Leider keine Fotos!!!
von mein-radtagebuch
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