Quantcast
Monday, 31. october 2011 1 31 /10 /Okt. /2011 19:40

Ich möchte mir demnächst einen neuen Rahmen kaufen. Er soll für meine weiteren Touren stabil/steif genug sein. Hat jemand von Euch eine Empfehlung? Ich weiß, es gibt immer die Frage wegen Alu & ChroMo/ Stahl. Wies sihet es bei Euch mit einer Federgabel aus? Viele sagen, dass es besser ohne ist, wegen der Reparaturanfälligkeit. Ich würde gerne Eure Meinung dazu hören, wie Ihr ausgerüstet seid. Freue mich über Eure Kommentare.

 

Danke für Eure Hinweise im voraus.

von mein-radreisetagebuch - veröffentlicht in: Allgemein
Kommentar hinzufügen - Kommentare (5)ansehen
Zurück zur Startseite

Kommentare

Ich würde an deiner Stelle auf eine Federgabel verzichten, sie ist in meinen Augen wirklich unnötig (außer du hast vor viele Schotterpisten zu fahren). Aber für Straßen und Radwege benötigt man auf keinen Fall eine Federgabel. Mit dem Rahmen ist so ne Sache, ich denke mir immer, lieber etwas schwerer, dafür aber stabiler. Und Stahl hat den Vorteil, egal wo du bist, Stahl kann jeder schweißen, da sieht es mit Alu schlecht aus! Aber letztendlich ist es auch eine Kostenfrage. Ich fahre Allerdings zur Zeit ein Alurahmen, weil das Gesamtpaket ein gutes Angebot war. Grüße aus Frankfurt - Danny
Kommentarnr1 gepostet von Tourenradfahrer am 4.11.2011 um 09h26
Ich persönlich habe mir 2010 ein Surly Long Haul Trucker zugelegt.Es besteht aus einem klassischen Crom Moly Stahlrahmen mit langem Radstand ,designed schwere Lasten längere Strecken zu transportieren.Ich habe das Rad dann nach meinen Vorstellungen modifiziert,Sattel ,Lenker, Vorbau.Das Fahrrad hat mich nicht entäuscht ,da es immer noch ohne Probleme zu kontrollieren ist auch wenn mal extra Wasservorrat und Proviant zu transportieren hat.Das Rad hat ein relativ hohes Eigengewicht bedingt durch Rahmenbauweise und andere Bauteile.Es kommt mir ziemlich langsam vor wenn man es unbeladen fährt ,ich denke aber mit Zusatzgewicht relativiert sich die Sache eh und man ist froh ein stabiles Rad was trotz Beladung gut geradeaus läuft zu fahren.bis jetzt hat es mich nicht im Stich gelassen.
Kommentarnr2 gepostet von Hans-Jürgen am 17.01.2012 um 07h23

Danke für Deinen Hinweis. Habe mich bisher noch nicht entschieden, da jeder die Vorteile seines bevozugten Metalls hervorhebt. Das einzige, was mich bisher mehr zum CroMo Rahmen tendieren lässt, ist die Reparatur/ Schweißmöglichkeit gegenüber einem Alurahmen. Ich werde mir dieses Jahr mal Zeit nehmen, ein paar Testfahrten mit den verschiedenen Rahmen durchzuführen. Dein Kommentar hat mich wieder mehr in Richtung CroMo geleitet...Dankeschön für Deinen Bericht.

Antwort von mein-radreisetagebuch am 17.01.2012 um 07h57
Ich denke selbst auf unbefestigter Strecke benötigt man nicht unbedingt eine Federgabel,da ja die Geschwindigkeit mit Gepäck auf unebenen Untergrund eh nicht so hoch ist.Da leisten dicke Reifen (2.0) auch ihren Dienst.Wenn man Strecken mit schnellen Downhills fährt könnte eine Federgabel natürlich Vorteile bieten.Ich glaube letztendlich ist es Glaubens und Erfahrungssache.Persönlich bin ich der Auffassung je einfacher und funktioneller die Technik ist desto weniger kann kaputt gehen und um so einfacher sind Schäden zu reparieren.
Kommentarnr3 gepostet von Hans-Jürgen am 17.01.2012 um 07h36

Ich nutze derzeit eine Federgabel und bin froh, dass ich sie habe. Im letzten Jahr auf dem Weg von Warschau nach Tallinn mussten meine Freundin und ich oft über ausgewaschene Schotterpisten fahren. Meine freundin hat keine Federgabel und hatte abends oft schmerzende Arme und Handgelenke. Zum Glück gibt es die Lock out Funktion, mit der man die Gabel blockieren kann, wenn man sie nicht benötigt. Sicherlich hast Du recht, dass umso weniger Technik verbaut ist, kann weniger kaputt gehen. sollte die Federgabel ihren dinest verweigern, hat man durch Lock out eine Starrgabel. Es ist, wie Du sagst, eine Philosophie, die jeder für sich selbst entscheiden muss.

Antwort von mein-radreisetagebuch am 17.01.2012 um 07h52
Testfahrten, das ist natürlich eine tolle Sache,und ich weiss das Deutschland was die Auswahl an Reiserädern betrifft ein Paradies ist.In Australien,insbesondere auf Tasmanien wo ich seit einigen Jahren lebe ist die Auswahl begrenzt und man muss in der Regel in andere Städte fliegen um sich ein solches Rad vor Ort anzusehen.Ich habe meins über ein Fachgeschäft nach ausgiebiger Internetrecherche bestellen lassen.Zum Rahmen denke ich das sich bei Alurahmen einiges an Entwicklung getan hat, so das man davon ausgehen kann das man keinen Ärger hat indem sie bei zu hoher Belastung brechen weil zu spröde.Ich denke ein grosser Vorteil beim Alurahmen ist die sehr direkte Energieübertragung durch grosse Steifigkeit des Rahmens.Würde gerne mal ein Koga Miyata Probefahren wenn sich das ergäbe ,ist natürlich schon eine Preisklasse höher als mein jetziges Surly.Letztendlich können wir eh nicht alle Risiken und Nachteile komplett ausschalten ohne die Rechnung mit dem Unerwarteten gemacht zu haben.
Kommentarnr4 gepostet von Hans-Jürgen am 17.01.2012 um 09h27

Das ist wahr, aber wir können je nach Anforderung an das Bike einiges an Problemen durch die richitge Auswahl des Materials reduzieren. Schauen wir mal, was die Tests so mit sich bringen. Benötige eh nur den Rahmen, die Anbauteile, die ich habe sind sehr gut und haben keinen großen Verschleiß. Schauen wir mal. Aber danke für Deine Hinweise.

Antwort von mein-radreisetagebuch am 17.01.2012 um 21h24
neulich sagte man mir aus berufenem Munde (Porsche Entwicklung): Hat der Ingenieur bei Alu die Wahl, greift er zu Stahl. Und Alurahmen ist nicht gleich Alurahmen. Ich habe einen, der wiegt ein knappes Kilo. Da sind die Wände dünn wie Warmhaltefolie. Und ich hatte eine Stahlrad, das extrem leicht war, das hatte besonders dünne Rohre. Die Rahmenwahl und die Entscheidung für das Material ist letztendlich abhängig von der Frage, was erwarte ich von meinem Fahrrad (ultraleichter Flitzer oder schön stabiles Reiserad) und was gibt mein Geldbeutel her (und wie schwer bin ich - mit meinem evtl. Gepäck etc.). Der Rest ist philosophisch. Und jede Menge Blödsinn, der da unter sogenannten Fachleuten verbreitet wird. Jedes Material hat seine Eigenschaften. Und damit seine Vor- und Nachteile. Das muss dann jeder für sich entscheiden, was für ihn und seine Ambitionen der richtige Kompromiss darstellt. Es gibt also kein wirkliches Besser und Schlechter in der Betrachtung der Rahmenmaterialien. Nur ein Abwägen aller Faktoren und dann muss jeder für sich entscheiden. Man könnte genau so diskutieren, ob ein Cabrio besser sei als ein Kombi... Wer drei Kinder hat wird das anders beurteilen und entscheiden als der Single, der auf dem Parkplatz des Golfclbs eine gute Figur machen will. Es ist eben hier wie immer im Leben - was dem einen perfekt passt kann für den anderen völlig außer Diskussion sein. Das gilt dann übrigens auch für den gazen Rest des fahrrads - alles eine Frage dessen, wofür ich mein Fahrrad nutzen will, was ich an Erwartungen darin setze und was ich bereit bin, dafür zu bezahlen.
Kommentarnr5 gepostet von ingo am 21.03.2012 um 02h10

Ausrüster:

 

www.magura.de

www.schwalbe.de

Mavic logo 2011

VAUDE Balken l

Lestra Logo

Sie möchten hier Ihr Unternehmen präsentieren? Schreiben Sie mir: eMail

Fotogalerie

  • IMGP1204
  • 28122011974
  • IMGP4116
  • IMGP2387
  • IMGP1210
  • IMGP1212
 
Erstellen Sie einen Blog auf OverBlog - Kontakt - Nutzungsbedingungen - Missbrauch melden - Impressum - Artikel mit den meisten Kommentaren