Artikel teilen! Prerow bis Stahlbrode ca. 70 km: Nach ein paar Tagen Erholung und einem funktionierenden Bike konnte es nun weiter gehen. Ich brach gegen 8.30 Uh ...
Nach ein paar Tagen Erholung und einem funktionierenden Bike konnte es nun weiter gehen. Ich brach gegen 8.30 Uhr mit ein wenig Wehmut meine Zelte ab um Richtung Stralsund zu fahren. Schon in Zingst habe ich ca. eine Stunde Pause gemacht, da mir die Gegend wirklich gut gefallen hat und der Strand einfach ein Traum ist. Mit einem weinenden und einem Lachenden Auge gings es dann weiter. In Stralsund angekommen habe ich mir zwei Stunden Zeit genommen um ein wenig Sightseeing zu machen. Eine tolle und gut revitalisierte Stadt mit einer Menge Sehenswürdigkeiten, die sich für einen Besuch von Stralsund lohnen.
Ich wollte aber wieder die verlorene Zeit der letzten Tage gut machen und fuhr weiter Richtung Stahlbrode, meinem Ziel für den heutigen Tag. Der Radweg zwischen Stralsund und Greifswald ist auf einer Nebenstrecke zur Landstrasse nach Greifswald befahrbar. Kurz hinter Stralsund konnte ich die wundervolle Arbeit jener befahren, die die 30 km Kopfsteinpflaster verarbeitet haben. Ein blanker Horror. Ich hatte immer bei jeder Dorfeinfahrt, die normal geteert waren, gehofft, dass die weitere Strecke normal wird. Doch...Pustefrosch...
Ab Brandshagen jedoch musste ich abbiegen um nach Stahlbrode zu kommen. Für diesen Abschnitt war die Fahrbahn wieder geteert, so dass sich meine Arme etwas entspannen konnten.
In Stahlbrode angekommen, fand ich den Campingplatz relativ schnell. eine nette Dame an der Rezeption half mir sogar, meine Wäsche zu waschen. Es waren nur sehr wenige Camper auf diesem sehr kleinen, aber idyllischen Platz.
Ich baute mien Zelt auf und packte den Grill aus um meine tägliche Ration Steaks zuzubereiten. Ich weiß nicht gerade die gesündeste Ernährung aber es gab ab und zu auch einen Salat dazu.
Ich genoss die ruhe und den Ausblick von meinem Zelt auf den Bodden und war voller Energie für den nächsten Tag.

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