Sunday, 19. august 2012
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/2012 16:13
Ich habe das sonnige Wochenende genutzt, um eine kleine Tour an der Ostsee zu starten.
Also bin ich am Freitag Abend mit dem Zug von Hamburg nach Lübeck gefahren. Die Zugfahrt war entgegen meiner Erwartungen recht angenehm. Kaum Mitreisende. Also hatte ich genug Platz für mich und
mein Fahrrad. Das es noch hell war und das Wetter angenehm, beschloss ich noch ein paar Kilometer zu fahren. Also aus Lübeck raus Richtung Travemünde...Es war wunderbar zu fahren, kaum Menschen
auf den Straßen (die waren wahrscheinlich alle beim Essen ;-))
Gegen 20 Uhr erreichte ich, nachdem ich einige Kilometer hinter mich gebracht hatte, Neustadt in Holstein. Hier beschloss ich auf dem nächsten Campingplatz mein Lager aufzuschlagen. Der Platz war
direkt am Wasser und wahnsinnig voll. Aber ein Plätzchen für ein kleines Zelt gibt es immer.
Ausgeruht bin ich am nächsten Morgen um halb neun Richtung Grömitz aufgebrochen. Ich kannte den Teil von Travemünde bis Fehmarn nur vom Auto aus und wollte ihn nun abfahren. Die Landschaft und
die Gegend gefällt mir. Alles, bis auf die Tourihochburgen ist relativ naturbelassen und wirkt friedlich. Es war wunderschön dort entlang zu fahren. Gegen 12 Uhr war ich dann in Großenbrode, wo
ich über die Fehmarnsund Brück nach Fehmarn kam. Ein kleiner Weg (eigentlich für Fußgänger) entlang der Brücke brachte mich auf die Insel. Hier fuhr ich als erstes nach Burg, da ich Wasser
dringend benötigte und auch etwas essen wollte. Vorbei an kleinen Dörfchen, kam ich nach ca. 20 Minuten in Burg an. Hier ist immer viel Trubel. Eine Kollonne von MB SLK fuhr duruch die
Innenstadt. es gab an diesem Wochenende ein Treffen dieser Autfahrerfreunde.
Schnell etwas zu essen besorgt und die Trinkflaschen aufgefüllt, wollte ich die Insel umfahren. Immer an der Ostsee entlang ging es mal durch Felder mal auf Schotter von Ortschaft zu Ortschaft.
Sehr erholsam zu befahren. Vor allem sehr geeignet für Familien. Nach ca. 3,5 Stunden war ich wieder an der Fehmarnsundbrücke und beschloss einen Campingplatz zu suchen und ein wenig in der
Ostsee zu baden. In Wulfen war einer ausgeschildert. Als ich ankam, war es ein riesiges Feriendorf mit tausenden von Plätzen. Aber es war sehr sauber und ordentlich. An der Kasse bekam ich dann
einen Schock! € 20 für eine Nacht mit einem einmann Zelt....Wahnsinn. Ich wollte das Stück Land auf dem ich schlafen wollte doch nicht kaufen. Aber gut.... Ist trotz des Preises zu empfehlen. Es
wird auf die ruhezeiten geachtet, Animation für Groß und klein ist gegeben und man bekommt dort alles, was man benötigt. Nach einem Bad in der Ostsee habe ich zu Abend gegessen und mir Gedanken
über die Abreise gemacht, denn wenn diese Menschenmassen morgen abreisen wolllen, werden auch die Züge voll sein.
Morgen bin ich dann um 8.30 Uhr Richtung Großenbrode gefahren und habe den Zug genommen. Bis Lübeck war alles ok. Auf der Strecke wurde dann noch ein Zug angehängt...Mir ahnte böses. Ab Lübeck
war dann wieder einmal Ausnahmezustand. Die Leute ließen einen nicht aussteigen, sondern drängten sich in die Züge. Die Fahrradabteile waren so voll, dass es kaum noch ein Durchkommen gab. Naja,
nur noch knapp eine Stunde dachte ich...Und so war es auch. In Hamburg angekommen, bin ich auf dem kürzesten Weg nach Hause. Hinter dem Hauptbahnhof fanden noch die Cyclassics statt. Die armen
Jungs und Mädels auf den Rädern taten mir bei der Hitze richtig leid.
Fazit: Die Strecke an der Ostsee bis nach Fehmarn ist sehr schön und erholsam. Absolute Empfehlung!
von mein-radreisetagebuch
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veröffentlicht in: Lübeck bis Fehmarn 2012
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Friday, 29. june 2012
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/2012 20:03
Der Tag begann mit wunderschönem Sonnenschein. Der See vor unserem Zelt war idyllisch und beruhigend. Gegen 9 Uhr hatten wir unsere Sachen gepackt und uns auf den weg nach Karlskrona gemacht. Die
Strecke dorthin war weiterhin eine Berg und Talfahrt. Der Gegenwind erschwerte die Fahrt zusätzlich. In Karlskrona waren gegen Mittag und machten einen kurzen Streifzug durch die Innenstadt und
den Hafen, wo ein kleine Volksfest stattfand. Eigentlich wollten wir von hier aus mit einer Fähre "Inselhopping" bis Oskarshamn machen, aber die Fähren fuhren erst ab dem nächsten Tag. Was
solls...
Also beschlossen wir weiter zu fahren und landeten 25 km später in Gänglestorp auf einem schönen und äußerst gepflegten Campingplatz. In der Nacht gab es ein Gewitter, welches uns aber nichts
anhaben konnte. Die Ausrüstung hielt, was sie versprach.

von mein-radreisetagebuch
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veröffentlicht in: Von Trelleborg nach Stockholm 2012
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Thursday, 28. june 2012
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/2012 19:49
Die Sonne scheint! Endlich mit kurzärmligen Shirts fahren und die Sonne geniessen! Die Strecke führt entlang der vielbefahrenen Straßen entlang der wunderschönen Landschaft Schwedens. Karlshamn
ist ein nettes, kleines Städtchen, indem wir auf dem Kirchplatz Kaffee, Kuchen und Kekse für € 1 gegessen und getrunken haben. Allerdings gestaltete sich die Weiterfahrt als sehr, sehr
hügelig....die Oberschenkel fingen langsam an zu schmerzen, aber das Wetter machte es wieder wett. Nach 78 km sind wir in Ronneby gelandet, wo wir auf einem sehr schönen Campingplatz übernachtet
haben. Die Aussicht über den See war einmalig.


von mein-radreisetagebuch
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veröffentlicht in: Von Trelleborg nach Stockholm 2012
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Wednesday, 27. june 2012
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/2012 19:39
Um 9.30 machten wir uns auf den Weg Richtung Bromölla. das Wetter schien ok zu sein, obwohl der Wind nicht wesentlich nachgelassen hatte. ZUm Glück gab es nicht so viele Steigungen. Die Strecke
nach Bromölla verlief entlang der E22, einer 4 Spurigen Stra0e mit einer Menge Verkehr. Es gab allerdings kleine Umwege, die das Fahren etwas angenehmer machten. Bromölla selbst ist weder hübsch
noch einladend. So beschlossen wir recht zügig weiter nach Sölvesburg zu fahren. Sölvesburg ist ein nettes kleines Städtchen an einem wunderschönen See, allerdings ohne sonstige nennenswerten
Highlights. Man bekam jedoch alles, für den täglichen Bedarf. Wir campten direkt am See und konnten viele Bekanntschaften mit den ortsansässigen Mücken machen ;-)
von mein-radreisetagebuch
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veröffentlicht in: Von Trelleborg nach Stockholm 2012
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Tuesday, 26. june 2012
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/2012 19:28
Bei sonnigem Wetter radelt es sich am besten. Und das hatten wir. Der Wind war zwar immer noch recht stark, aber morgens merkt man das nicht so. 100 m nach unserem Campingplatz kam allerdings das
Erwachen mehrere starke Steigungen (aus heiterem Himmel ;-)))
Der Wind, so hatte ich es im Internet gelsen hatte an diesem Tag 30 km/h (von vorne). Also war jeder Hügel ein Berg ;-)
Es ging leider immer so weiter...Hügel auf...Hügel ab. Und das über mehrere Kilometer. Wer hätte gedacht, dass Schweden in dieser Region so hügelig ist.
In Ahus haben wir in einem Cafe zum späte Mittag eine Rast gemacht und uns danach den Hafen angesehen. Sehr viel Tourismus war hier. Aufgrund der Strapazen mit Wind und Hügeln beschlossen wir,
hier zu übernachten, da wir echt erledigt waren. Auf dem Campingplatz hatte ich ein kleines Deja-vu. Der Betreiber war das Regenbogen Camp, welches ich auf meiner Tour auf dem deutschen
Ostseeküstenradweg mehrmals genutzt habe. Der Platz war zwar sehr spartanisch, aber das war auch egal. Abends haben wir gegrillt und es uns gut gehen lassen.

von mein-radreisetagebuch
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veröffentlicht in: Von Trelleborg nach Stockholm 2012
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